Im grünen Gras …
… kraucht so allerlei Getier herum und lässt es sich schmecken. Betrachtet man diesen Grashüpfer, wie er genüsslich an seinem Halm knabbert, möchte man dem kleinen Krabbler zuflüstern „guten Appetit“. Wahrlich ein Sinnbild des fetten sommerlichen Nahrungsüberflusses auf der nachbarlichen Wiese.
Üblicherweise geht man an derart „gewöhnlichem“ Getier, wie eben zum Beispiel diesem Grashüpfer, achtlos vorüber. Betrachtet man die kleinen Chitinwunderwerke aber en Detail, erliegt man sofort der Faszination dieser winzigen Zeitgenossen. Man ist erstaunt über die filigranen Gliedmassen, wie perfekt sie zusammenspielen und sei es nur um einen Grashalm um einige Zentimeter kürzer zu schnabulieren.
Es ist wahrlich eine faszinierend andere und ganz und gar eigene Welt, in die man fotografisch hineinzutauchen vermag, die einem aber auch ein gutes Stück Ehrfurcht vor der „ach so gewöhnlichen“ Natur vor der eigenen Haustüre zurückbeschert.
Bild-Nr. 02-6756: Canon EOS 20D, ISO 100, Sigma 2.8/ 105mm Makro (Maßstab1:1), 1/100 s, F4, Stativ.