August 2007

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H2O-Rebounce

Unzweifelhaft ein Wassertropfen. Allerdings ein sehr hübsch sich zum anderen Wasser gesellender. Die blaue Tönung verleiht ihm etwas derart frisches, dass man speziell in der Hitze des Sommers das frische Nass gleich in die trockene Kehle rinnen lassen möchte. Dabei handelt es sich, wie wohl jeder weiß, lediglich um Moleküle aus einem Atom Sauerstoff und zwei Atomen Wasserstoff. In Form von Hahnenwasser vermengt mit einigen Mineralstoffen (siehe Mineralwasserflasche), Metallverbindungen, Schwebstoffen und hin und wieder auch etwas Chlor. Die Wasserhärte kommt übrigens vom Calciumcarbonat, gemeinhin Kalk genannt (wenn die geliebte Espressomaschine mal wieder nur noch tröpfelt...). Sollten Sie noch alte Bleirohre im Haus verlegt haben, wird sich auch das ein oder andere Blei-Ion im Getränk wiederfinden. Und hin und wieder wird das Wasser gechlort, wenn ein zu hoher Gehalt bestimmter Keime bei den Analysen gefunden wird. Mal abgesehen vom Blei sind die aufgezählten Inhaltsstoffe aber völlig ungefährlich. Und Bleirohre gibt es auch nicht mehr wirklich häufig. Sollten sie doch noch eins finden, raus damit aus der Wand.

Übrigens: Wussten Sie, dass eine solche Tropfen-Struktur nur dann zustande kommt, wenn die Wasserhöhe im Gefäß mindestens 1 cm beträgt? Ist die Flüssigkeit flacher, so erhält man ein ebenso faszinierendes Gebilde, eine Krone.

Bild-Nr. 05-0277: Canon EOS 20D, ISO 100, Sigma 2.8/ 105mm Makro, Makroblitz, manuell belichtet bei 1/200s, F9, Stativ, Fernauslöser, Spiegelvorauslösung.